Meine Lesungen

27.01.2027  Lesung zum Befreiungstag von Auschwitz

Am Mittwoch, den 27. Januar um  17 Uhr veranstalte ich mit dem Saxophinisten Peter Damm in der Matthäuskirche auf der Wollmesheimer Höhe (Landau) eine Lesung aus dem Tagebuch der Berliner Widerstandskämpferin Ruth Andreas-Friedrich. Sie schrieb ihre Aufzeichnungen von 1938 bis 1948. Ruth Andreas-Friedrich lebte von 1901 bis 1977. Sie war Journalistin und Schriftstellerin, die nach dem Machtantritt Adolf Hitlers mit ihrem Lebensgefährten Leo Borchard die Widerstandsbewegung "Onkel Emil" gründete. Mit ihrer "Clique" versorgte sie Hunderte von Verfolgten mit Nahrung und falschen Papieren, klebte Flugblätter an Hauswände und hinterließ weitere Widerstandsbotschaften. Das Tagebuch wurde mehrfach aufgelegt, ins Englische übersetzt und ist bis heute erhältlich. Ruth Andreas-Friedrich wurde im August 2002 von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt.

28.11.2026  Adventslesung

Am Samstag, 28. November um 16 Uhr, einen Tag vor dem 1. Advent, wird im Bistro KulturCantina in der Ostbahnstraße 2 (Landau) wieder eine Adventslesung der Autorengruppe "Wortschatz" stattfinden. Wir lesen gemeinsam aus unserem neuen Adventskalender. Musikalische Begleitung durch Michael Heid, Mundharmonika, Ukulele.

09.11.2026  Straßenlesung zum Gedenken an die Reichspogramnacht 1938

Am Montag, den 9. November werde ich an den Stolpersteinen auf dem Rathausplatz Landau und in unmittelbarer Nähe sowie an der Gedenktafel zur Bücherverbrennung vor dem Raathaus Passanten ansprechen und ihnen kurze Passagen aus dem Tagebuch von Ruth Andreas-Friedrich vorlesen. Mitwirkende sind herzlich willkommen. Dauer 60 Minuten.

26.09.2026  Gruppenlesung "Eine riesige Lüge" Über das Leben von Angelika Hoerle

Am Samstag, den 26. September um 11 Uhr findet im AtelierSalon, Fortstraße 10 (Landau)  die musikalisch umrahmte Gemeinschaftslesung über das Leben von Angelika Hoerle statt. Gastautorin ist die Freiburgerin Ute Bales, die ein umfangreiches Werk aufzuweisen hat und acht Preise gewann. Die Schriftstellerin ist Mitglied im Literarischen Verein der Pfalz un wird Passagen aus ihrem Roman "Die Welt zerzschlagen" lesen. Die Kölner Dada-Künstlerin lebte von 1899 bis 1923 und starb an Tuberkulose. Sie verkehrte mit den bekanntesten Dada-Küstlerin. Das Ehepaar Scheuer wird mit Liedern von 1916 musikalisch begleiten. Darüber hinaus lesen zwei Mitglieder der Autorengruppe "Wortschtz" ihre Gedichte. Die Veranstaltung wird von der Kultursommerstiftung gefördert. 

Hier meine Gedichte:

Westfront

die Spaltung
zwischen Nationen und Menschen
Atmen und Stillstand
Verzweiflung und Wut
Resignation und Aufbruch

lass uns Steine
und Stahlkugeln sammeln
mit Federn und Unrat schmücken
wir schenken uns ein Lachen
und schlagen die Hände

streichen unsichtbare Instrumente
schreiben Lärmgedichte
rücken zusammen
und malen die Zerstückelung
unseres Lebens

 

Ausweg

deine Kälte
gegen die keine hundert Decken helfen
diese Stille
die vor Einsamkeit schreit
mein Hunger
der den Körper unserer Wohnung füllt
unser Zimmer
das vor Enge bald platzt

ich gehe unruhig auf und ab
einem Käfig-Panter gleich
der die Gitterstäbe zählt
um nicht sich selbst zu fressen
nur an den Wänden der stiere Schimmel
reibt sich die Hände
an der Kälte
meines Hauchs

 

 

10.09.2026  Gruppenlesung "Unterwegs mit Rilke"

Am Donnerstag, den 10. September um 19 Uhr im kleionen Gemeindesaal der Stiftskirche Landau, Stiftsplatz 9 übernehme ich bei einer musikalisch umrahmten Lesung der Gruppe "Wortschatz" die Zusammenfassung des Lebensweges von Rainer Maria Rilke. Hier mein Beitrag:

1. Steckbrief

RMR lebte vom 4.12.1877 bis 29.12.1926. Geboren ist er in Prag und verstorben in Valmont bei Montreux in der Schweiz. Er schrieb 17 Gedichtbände, viele französische Gedichte, 52 lyrische Erzählungen, 10 dramatische Werke, 54 Übersetzungen und Tausende von Briefen. Er war zu seiner Zeit eine Art Popstar mit reichlich persönlicher Ausstrahlung. Er galt als vornehm, manchmal distanziert, oftmals einzelgängerisch, auch gelegentlich ich-bezogen, jedoch sehr höflich seinen Bekannten und Verehrerinnen gegenüber. Seine heute berühmtesten Werke sind die Duineser Elegien, das Stunden-Buch und die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Manche von Rilkes literarischen Zeitgenossen empfanden seine Texte als eher leicht und begründeten seinen Erfolg mit seiner Beliebtheit beim Publikum. Es gibt zahlreiche Straßenbenennungen, einige Schulen und eine Rilke-Gesellschaft. Der Dichter hat in der jüngeren Generation wieder Kultstatus: Popkünstler verwenden beispielsweise Zeilen aus seinen Briefen. 2001 wurde das Rilke-Projekt gestartet, in dem Schauspieler seine Texte sprechen und Musiker seine Gedichte vertonen. Über eine halbe Million Mal wurde dieses Tondukument bisher verkauft.

2. Jugend und erste Erfolge

RMR wuchs in Prag in einem wenig glücklichen kleinbürgerlichen Elternhaus als Einzelkind auf. In seiner Schulzeit begann die von ihrem Ehemann enttäuschte Mutter, viel zu reisen. Mit 10 Jahren besuchte R die Militärakademie und war schockiert von der rauen Welt dort. Er galt als sensibel, kontaktscheu und unbeholfen, war später jedoch auch geltungsbewusst. Mit 20 Jahren erreichte er das Abitur. Er studierte Literaturgeschichte, Philosophie, Kunstgeschich-te und Jura, jeweils ohne Abschluss, und konnte dabei auf etwa 10 finanzielle Unterstützer zählen.

Mit 21 Jahren zog R nach München, studierte weiter Jura und suchte den Kontakt zur Dichterszene. Er schrieb zahlreiche Gedichte, die teilweise veröffentlicht wurden. Dabei widmete er seine Stücke bekannten Autoren und trat damit bei deren Verlagen an. Aber R leistete auch seinerseits Freundschaftsdienste in Form von Empfehlungen. Er hatte ein erlesen gutes Benehmen, das in Briefen und in Flirts mit adligen und vermögenden Damen zum Tragen kam. Mit 25 Jahren konzentrierte er sich zunehmend aufs Dichten, schrieb jedoch auch regelmäßig Rezensionen und Kritiken. In München gab zur Jahrhundertwende es eine vielfältige Literaturszene mit Stefan George, Hugo v. Hofmannsthal, Theodor Fontane, Thomas Mann und anderen. Mit einigen hatte R engen Kontakt. Er lernte Lou von Salomé kennen. Sie war 14 Jahre älter als er, verheiratet, gebildet, vielseitig interessiert und bekannt in der Bohème. Sie pflegte ein dichtes Netzwerk, z.B. auch mit Friedrich Nietzsche, sie hatte viele Liebschaften, schrieb Erzählungen, Romane und Aufsätze. R wurde ihr Geliebter und später lang-jähriger Freund. Eine Zeitlang reiste und lebte er zwischen München, Berlin, Hamburg, Worpswede, Arco (zur Mutter), Wien (zur Eröffnung der Sezession) und Russland, er knüpfte Kontakte und schrieb Gedichte.

Erneut bereiste er das kleine Künstlerdorf Worpswede. Zwei junge Malschülerinnen kamen dort an, die Freundinnen Paula Becker und Clara Westhoff, die R von Paris und von Rodin erzählten. Im ländlichen Umfeld, auch mit den einfachen Fischern, fühlte sich R jedoch nicht wohl. RM und Cl verlobten sich Anfang 01 relativ rasch. Wenige Monate später heirateten sie und zogen in die Nähe von Wo. Im Dez. 01 kam die Tochter Ruth zur Welt. Seine Freunde konnten sich keinen Reim auf die rasche Hochzeit machen. Die große Liebe war es nicht. Ruth wuchs bei Claras Eltern auf. Für RM und Cl stand im Grunde genommen fest, dass ihnen die Kunst wichtiger als die Verantwortung in Ehe und Familie war. So häuften sich die räumlichen Trennungen. Cl blieb jedoch Rilkes Herzensfreundin. Indes stieg R’s dichterischer Erfolg und er pflegte Freundschaften und Liebesbeziehungen.

3. Auf dem Weg zum Erfolg

Im Frühjahr 02 bekam R den Auftrag, in Paris eine Rodin-Monogra-phie zu schreiben und er wurde 05 dessen Sekretär. Er bewunderte Rodin. Cl war Rodins Schülerin gewesen. Rodin und R verband ihr Fleiß und Perfektionismus. Erschöpft von der Arbeit an der Mono-graphie und von der fremden Metropole reiste R 03 nach Italien, wo er sich erholte. In Viareggio war er der einzige, der sich erlaubte, mit nacktem Oberkörper ins Meer zu gehen. Bald konnte er dank der Erholung an seinen Gedichten weiterschreiben; er verfasste sie auf Anhieb formvollendet. Wenig später fuhr RM mit Clara nach Wo, wo sie ihre Verwandtschaft wiedersahen. Doch R schrieb Lou Andreas-Salomé auch, dass er eine Angststörung habe.

Ende 03 hielten sich RM und Cl in Rom auf. Danach reiste er nach Dänemark, traf Bekannte, fertigte Übersetzungen an, genoss das Landleben und hielt eine größere Dichterlesung. Danach ging er mit Cl wegen erneuter Erschöpfung zur Kur. Auf der anderen Seite pflegte R zahlreiche Beziehungen zu Gönnerinnen, in deren Villen oder Schlössern er sich aufhielt, beispielsweise auch auf Capri, da er zeitweise keinen festen Wohnsitz hatte. Er lebte also zwischen Fleiß und seinen Bekanntschaften, seinen Selbstzweifeln und wiederkehrenden Erschöpfungen.

Ab 05 unternahm R immer wieder Vortragsreisen in zahlreiche Städte. Er hatte eine sonore Stimme und las diszipliniert und mit Anekdoten versehen vor. 06 starb sein Vater. Zugleich wurde Rilke von Rodin als Sekretär entlassen, zwei einschneidende Ereignisse. Dann in Paris entwickelte er seine Gedichte weiter, vom Ich-Bezug zum Mitgefühl, zu einer Abkehr von der Realität, hin zum Unsicht-baren, zu Esoterik und Erotik, ganz im Sinne des Impressionismus. 08 konnte sich RM in Paris ein Atelier mieten, und auch Cl. lebte eine Zeitlang dort. Rodin gelang die Versöhnung mit R.

Im Frühjahr 10 reiste R auf Einladung der 20 Jahre älteren Fürstin Marie von Thurn und Taxis-Hohenlohe nach Duino. Sie besaß ein Schloss auf einem Felsvorsprung, hoch über der Adria. Eine Freundschaft mit ihr begann. Doch R litt unter Konzentrationsprob-lemen wegen verschiedener Leiden. Das damals aufkommende Thema "Über-Ich" beschäftigte ihn. Er verkörperte es als "Engel" in seinen Gedichten. Auf einem Psychoanalytiker-Kongress in München, den er mit Lou besuchte, lernte er Sigmund Freud kennen. Um sich von Kunst und Religion inspirieren zu lassen, reiste er bis nach Nordafrika und Spanien.

14 war R zum letzten Mal In Duino. Die Duineser Elegien (12-22) waren für ihn sein Hauptwerk. Sie beinhalten die Anrufung des Engels, die Verlassenheit und Enttäuschung, den Vater, die Illusion der Nacht, Gott, die Heiligen und die Toten.

4. Der Krieg

In München wurde R vom Kriegsausbruch überrascht. Zunächst schrieb er über den Krieg als mythische und erlösende Kraft. Doch kurze Zeit später änderte er seine Meinung grundlegend, nachdem einer seiner Freunde gefallen war. R war politisch unbeteiligt, er blieb Einzelgänger und Beobachter. R’s Stil indes wurde expressio-nistischer. 15 erfolgte seine Musterung, er wurde als Soldat eingezogen, erreichte aber mit Hilfe seiner Freunde seine baldige Entlassung aus der Armee. Nach dem Krieg nahm R Anteil an der Räterepublik, er freundete sich mit Sophie Liebknecht an und kam in die Kreise der Kriegsgegner, z.B. von Kurt Eisner und Ernst Toller. Mit anderen Schriftstellern unterschrieb er einen Aufruf zur Solidarität. In München jedoch geriet er selbst in Gefahr, weil die Rädelsführer der Kriegsgegner gesucht wurden und R gleichge-sinnte Dichter beherbergt hatte.

5. Schweiz

R nutzte 19 eine Einreiseerlaubnis zu einer Lesung in die Schweiz. In Nyon am Genfer See wurde er von einer Bekannten sogleich in ihr Chalet eingeladen. Auch in der Schweiz war er häufig auf Lese- und sonstigen Reisen unterwegs und traf alte und neue Bekannte. In Soglio in den Bündner Bergen fand er die nötige Ruhe in der Natur. Allerdings musste er sein Einreisevisum immer wieder verlängern, eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekam er nicht. Dann verlor R aufgrund der Gründung der Tschechoslowakei seine österreichische Staatsangehörigkeit. Seine Unbehaustheit, die familiäre Entwurzelung und die Staatenlosigkeit setzten ihm schwer zu. Doch die weltoffene Lebensart der Schweizer bot ihm einen gewissen Ausgleich. Viele Deutsche waren nach dem Krieg in die Schweiz emigriert, darunter René Schickele und Hans Arp. R plagten seit langem finanzielle und gesundheitliche Sorgen. Noch 19 wurde er wegen seiner Erschöpfung Patient im nahegelegenen Sanatorium. In Soglio schrieb er das Urgeräusch.

21 konnte sich R ins abgelegene Chateau de Muzot im Kanton Wallis kostenlos einmieten. Es war ein Wohnturm aus dem 13. Jhd., spartanisch, mit Garten, Ziehbrunnen und einer Kapelle. Seine neueste Geliebte plante die Restaurierung und die vorherige half ihr dabei. R schrieb u.a. an seinen Duineser Elegien weiter. Im Februar 22 erlebte er die produktivste und sicher glücklichste Woche in seinem Leben. Die Reaktionen seiner Freundinnen und Bekannten auf die Elegien waren - gemischt.

Eine Zeichnung von Orpheus inspirierte ihn, 55 "Sonette an Orpheus" zu schreiben. R verfasste auch viele französische Gedichte. Durch Empfehlungen und Übersetzungen verhalf er ausländischen Schriftstellern ins deutsche Sprachgebiet. Junge Leute sandten ihm ihre Gedichte.

6. Krankheit und Tod

RMR bekam immer mehr Schmerzen, Schwellungen sowie eine chronische Müdigkeit. Einige Male hielt er sich erfolglos in Sana-torien auf. Anfang 25 reiste er noch einmal nach Paris, wo er 7 Monate blieb. Zu seinem 50. Geburtstag im Dezember 25 wurde er in allen Zeitungen gefeiert - doch R war schwerkrank und allein. Über Besuch hingegen freute er sich immer. Seine Gäste empfing er mit ausgesuchter Höflichkeit, er schenkte den Damen Rosen aus dem Garten und bot den Herren Zigarren an. Eine Entzündung nach einer Verletzung durch einen Rosendorn, gefolgt von zwei weiteren kleinen Infektionen, wiesen auf sein schwaches Immun-system hin. Im Sanatorium wurde nun Leukämie diagnostiziert, eine seltene und besonders schmerzhafte Form. Rilke erfuhr weder die Diagnose noch die Prognose. Cl., die sich von ihm verabschieden wollte, wurde nicht vorgelassen. Bis zuletzt glaubte er an seine Heilung. Bis zuletzt dichtete er.

 

02.08.2026  Gruppenlesung "Kerwe" auf dem Weinfest in Gleisweiler

Am Sonntag, den 2. August liest die Autorengruppe "Wortschatz" in Gleisweiler Texte zum Them "Kerwe".
Welche Gespräche und Verwicklungen sich auf einer typischen Südpfälzer Weinkerwe ereigenen können, erfahrt ihr um 16 Uhr im Zehnthof, 1. OG, Zum Sonnenberg 1. Unsere Weinfest-Lesungen erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Die Lesenden sind in diesem Jahr Monika Deutsch, Ursula Dörler, Birgit Heid und Lothar Seidler. Der Eintritt ist frei!
Zugleich findet in Gleisweiler das Weinfest "Wein & Kunst" statt, ein besonderes Ereignis, das seit Jahrzehnten überregional bekannt ist. Urlaubsfeeling von der ersten Minute an! Parkplätze befinden sich am Dorfrand.
 

 

11.06.2026  Lesenacht der Vielfalt, Stadtbibliothek Landau

Ab 19 Uhr findet in der Stadtbibliothek Landau, Heinrich-Heine-Platz 10, die erste Lesenacht der Vielfalt statt. Auch mein Text "Eine runde Sache" wurde ausgewählt. Lassen Sie sich überraschen, worum es hierbei geht. Mein Anliegen in dieser Erzählung ist es, auf die vielen Möglichkeiten und Vorlieben hinzuweisen, die im intimen Leben eine Rolle spielen können. Ich möchte die Öffnung für verschiedene Bedürfnisse fördern. Vielfalt bedeutet ein Kaleidoskop von Möglichkeiten und Erfahrungen. Und je länger man darüber nachdenkt, kann man das Empfinden bekommen, dass jeder Mensch irgendwo an sich eine kleine Besonderheit entdecken könnte, die zur lebendigen Vielfalt beiträgt.

31.05.2026, 15.30 Uhr  Teilnahme am Lesefest Freinsheim

Auf dem Lesefest am Sonntag, den 31. Mai im Freinsheimer Retzerpark biete ich eine Mitmachstation mit kurzweiligen Schreibspielen zum Thema "Wünsche" an.

 

09.05.2026, 11 Uhr  Gruppenlesung in Kaiserslautern

Am Samstag, den 9. Mai, 11 Uhr, bin ich in der Pfalzbibliothek, Bismarckstraße 17 bei einer Gruppenlesung dabei. Die Anthologie der Sektion Kaiserslautern des Literarischen Vereins der Pfalz unter dem Titel "Eine ungeheurre Kraft" wird vorgestellt. Sechs Autorinnen lesen an diesem Vormittag. Eintritt frei!

 

13.11.2025, 18 Uhr Haiku-Werkstatt in Landau-Godramstein

Mein kleines Seminar besteht aus 5 Bausteinen, die wir in je dreißig Minuten besprechen und bearbeiten
1. Herkunft, Bedeutung und Aufbau des Haiku
2. Spielerischer Umgang mit den Bestandteilen in Beispielen und mit den Methoden der Mind-Map
3. Die Welt in wenigen Worten, Nachvollzug und Wirkung
4. Überraschung und Geheimnis
5. Gemeinsames Dichten und Vorlesen

Das Seminar findet an meiner Heimatadresse in Godramstein sttat.

 

03.08.2025, 16 Uhr Schaurig schöne Moritaten! Gleisweiler

9. Juli 1525: "Baurenkrieg in Nußdorff angefangen", Grup-penlesung zum pfälzischen Bauernkrieg vor 500 Jahren

Mittwoch, 9. Juli 2025, 18.30 Uhr im Museumsspeicher, Weinstraße 107, 67480 Edenkoben

Der Beginn des deutschen Bauernkriegs in der linksrheinischen Pfalz wird durch die Bildung des Nußdorfer Haufens bei Landau am 23. April 1525 markiert. Die Pfälzer plünderten einige umliegende Klöster und Schlösser. Ihre Forderungen waren u.a. mehr Mitspracherecht in geistlichen und weltlichen Gremien, die Abschaffung der Leibeigenschaft und die Reduzierung der hohen Abgaben an die Herren und Klöster. Diese sollte auf einem Landtag verhandelt werden. Doch der Kurfürst ging ab dem 23. Mai militärisch gegen die Bauernhaufen vor, nachdem weitere Fürsten bereits andernorts die Aufstände niedergeschlagen hatten. In der Schlacht bei Pfeddersheim wurden die pfälzischen Bauernhaufen am 23./24. Juni vernichtend geschlagen. 8000 Bauern sollen hier den Tod gefunden haben.

Winfried Anslinger, Ursula Dörler und Birgit Heid lesen ihre Texte anlässlich des 500. Jahrestages des pfälzischen Bauernkriegs aus ihren Erzählungen. Sie veranschaulichen den Alltag und die Nöte der Bauern, die aufgeheizte Stimmung und die aussichtslosen Kämpfe.

Musikalische Begleitung: Die Südpfälzer Musiker Rüdiger Böhm und Paul Reinig haben mit den Gruppen „Siebenpfeiffer“ und „Reinig, Braun und Böhm“ schon einige historische Programme erstellt. Sie umrahmen die Veranstaltung mit Liedern und Tänzen auf Flöten, Gitarre, Akkordeon und Gesang. 

Informationen: www.heimatbund-edenkoben.de. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird herzlich gebeten.

 

 

Landau liest ein Buch: Gruppenlesung der Texte eines Schreibworkshops am 12.06.2025

Rund um das Buch "Alte Sorten" von Ewald Arenz werden im Rahmen der Aktionsreihe "Landau liest ein Buch" einige künstlerische Veranstaltungen angeboten. Am 12. Juni um 18.30 Uhr im Bistro KulturCantina, Ostbahnstraße 3 in Landau lesen drei Autoren ihre Texte zu Zitaten des Buches. Meine Erzählung trägt die Überschrift "Es hörte sich an, als ob man mit einer Schere durch dicken Stoff schnitt"
Seien Sie gespannt, was sich ebenso anhören kann. Der Eintritt ist frei. Musikalische Begleitung: Duo "Habasco" mit Mundharmonika und Kontrabass.

"Baurenkrieg in Nußdorff angefangen", Gruppenlesung

am 22. Mai um 19 Uhr wird es eine Lesung zum pfälzischen Bauernkrieg geben. Mit Kolleg/innen lese ich im Bauernkriegshaus in Nußdorf (Kirchstraße 66) Erzählungen und ein Gedicht zum diesjährigen 500. Gedenken an dieses damalige Großereignis. Hierbei wird auch das neue Buch des historischen Arbeitskreises Bauernkriegshaus Nußdorf: "Baurenkrieg zu Nußdorff angefangen" vorgestellt. Die Lesenden sind Winfried Anslinger aus Homburg, Ursula Dörler aus Stelzenberg, Maria Theresia Gauß aus Wörth/Waiblingen und ich. Unsere Texte sind Teil des genannten Buches, das historische Beiträge zu verschiedenen Aspekten und Erkenntnissen zum pfälzischen Bauernkrieg versammelt. 

Mit unseren spannenden Texten über diese Zeit des gewaltsamen Umbruchs möchten wir den pfälzischen Bauernkrieg emotional erlebbar machen. Der Eintritt ist frei.

 

Hundert Schmetterlinge, Gruppenlesung am Valentinstag

Am Freitag, den 14. Februar überraschen wir unsere Gäste um 16 Uhr in Café Hedwig in der Rhodter Straße 1 in Edenkoben mit Texten über die Liebe. Seien es Gedichte, Erzählungen über das erste Zusammentreffen oder über sonderbare Begegnungen, die zwei Menschen zusammenführen.

Im Café werden Sie mit köstlichen Kuchen und Torten sowie Heißgetränken bedient. Reservierung unter 06323/9350768. Der Eintritt ist frei, lediglich die exzellente Verköstigung ist zu bezahlen.

Die Lesenden sind Ursula Dörler, Maria Theresia Gauß, Lothar Seidler, Amalies Tochter und ich.

Mein Textbeitrag umfasst ein neues Kapitel im Leben meiner Romanprotagonistiin Monika Mann, der Tochter von Thomas und Katia Mann. Als sie nach langen Jahren im Exil wieder in Europa eintrifft und noch nicht weiß, wo sie eines Tages endgültig landen wird, lebt sie kurze Zeit an der italienischen Riviera, um sich für eineinhalb Jahre in Rom einzurichten. Über einen Freund erfährt sie von Capri. Sie reist dorthin und wird von ihrem Vermieter, Antonio Spadaro, abgeholt, in dessen Villa mit Meerblick sie wohnen wird und mit dem sie eine Liebesbeziehung eingeht, die über dreißig Jahre lang dauert. Ich schildere am Valentinstag ihre Ankunft und die ersten Eindrücke und Gespräche mit dem Vermieter der Villa Monacone.
P.S. mein Roman befiindet sich derzeit im Lektorat.

 

 

"Ich werde so lange singen", Lesung zum 80. Gedenktag der Befreiung des KZ Auschwitz

Lesung mit der Autorenguppe „Wortschatz“ (Jupp Distl, Birgit heid, Peter Herzer, Frigga Pfirrmann) über Selma Merbaum, Gertrud Kolmar und Esther Bejarano. Über Leben und Werk. Peter Damm (Saxophon) spielt einige Stücke von Ernest Bloch.

Am Montag, 27. Januar, 19 Uhr in der Matthäuskirche, Limburgstraße 1a, Landau. Eintritt frei

 

 

Adventslesung in Landau

Nach bewährter Tradition ist die Autorengruppe "Wortschatz" zu Gast im Bistro KulturCantina in der Ostbahnstraße 3 in Landau. Seit knapp 10 Jahren dürfen wir in unterschiedlicher Zusammensetzung unsere ausgearbeiteten Geschichten und Gedichte lesen. Am Vorabend des 1. Advents, am 30.11., 16 Uhr, gibt es kleine Erzählungen und feine Gedichte zum Winter und zur Vorweihnachtszeit zu hören. Die Musik kommt von meinem Mann Michael und Bent,  einem seiner Mundharmonika-Schüler.

 

 

Adventslesung in Edenkoben

Gemeinsam mit der Autorengruppe "Wortschatz" lese ich aus meinen Adventstexten. Am Freitag, 22.11. um 16 Uhr im Café Hedwig, Rhodter Straße 1 in 67480 Edenkoben. Freier Eintritt und die gemütliche Atmosphäre sorgen für eine heimelige Adventsstimmung, bereits vor den vorweihnachtlichen Wochen.

 

 

Geburtstagsfeier der Autorengruppe "Wortschatz"!

Zwei Autorengruppen feiern gemeinsam Geburtstag. Am Donnerstag, den 7. November, 18 Uhr im Gemeindesaal der Matthäuskirche, Drachenfelsstraße 1a, Landau

Die Landauer Gruppe "Wortschatz" (Literarischer Verein der Pfalz) feiert ihr 10. Jubiläum gemeinsam mit der Literaturoffensive Heidelberg, „LitOff“, (35 Jahre). Lothar Seidler, Ingrid Samel, Edith Brünnler, und Maria Theresia Gauß, Katrin Sommer und Birgit Heid lesen heitere Texte. Musikalische Begleitung durch das Landauer Jazz-Duo "Habasco" mit Michael Heid (Mundharmonika) und Christoph Luczak (Kontrabass). Kontakt: birgit-heid@t-online.de, 0177-2386039.

 

 

Kultursommer-Veranstaltung "Wein"

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Kultursommer-Veranstaltungen lese ich am Donnerstag, den 17. Oktober ab 18 Uhr aus meinem Wein-Programm.Adresse: Haus am Westbahnhof, An 44 Nr. 40, 76829 LandauInfo: Lesung unter dem Titel "Wein oder Nichtsein" mit meiner Autorengruppe "Wortschatz". Eigene Texte, die mit den vielen Facetten des Weines zusammenhängen. Eintritt 12 Euro. Um Anmeldung wird gebeten.

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Meine Lesungen

Am Freitag, den 13. September lese ich um 19 Uhr mit Kolleg/innen meinen Beitrag der Anthologie "Die Sonne an Land" der LitOff Heidelberg in der Stadtteilbibliothek Ludwigshafen-Friesenheim, Spatenstraße 15. www.litoff.de.

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